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Heizungsförderung 2026: Diese Änderungen sollten Eigentümer jetzt kennen

Heizungsförderung 2026: Alle Änderungen der BEG-Förderung 

Die neue BEG-Förderung 2026 bringt wichtige Änderungen bei Wärmepumpen, Heizungstausch und energetischer Sanierung. Jetzt informieren und Fördermittel sichern – mit IB Gerdom.

7 Min.

Heizungsförderung 2026: Das ändert sich bei der BEG-Förderung

Die Bundesregierung plant umfangreiche Anpassungen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Für Eigentümer, Bauherren und Sanierer bedeutet das: Wer einen Heizungstausch, eine Wärmepumpe, eine energetische Sanierung oder ein Effizienzhaus plant, sollte sich frühzeitig mit den neuen Förderbedingungen beschäftigen.

Viele bisher bekannte Zuschüsse werden reduziert oder entfallen vollständig. Gleichzeitig profitieren künftig vor allem Haushalte mit geringerem Einkommen und Familien stärker von der staatlichen Förderung. Die neuen Regelungen sollen nach aktuellem Stand ab 21. Juli 2026 gelten.

Die wichtigsten Änderungen der Heizungsförderung 2026

1. Förderfähige Kosten werden reduziert

Bislang konnten beim Heizungstausch 30.000 Euro förderfähig angesetzt werden.

Künftig sinkt dieser Betrag zunächst auf 28.000 Euro und wird anschließend schrittweise weiter abgesenkt.

Für Eigentümer bedeutet das:

  • geringerer maximaler Zuschuss
  • frühzeitige Planung wird noch wichtiger
  • spätere Investitionen erhalten weniger Förderung

2. Klimageschwindigkeitsbonus wird abgesenkt

Der bisherige Bonus von 20 % wird reduziert.

Nach den neuen Plänen startet der Bonus nur noch bei 16 % und sinkt anschließend regelmäßig weiter.

Wer seine alte Öl- oder Gasheizung ersetzen möchte, sollte deshalb nicht unnötig warten.

3. Wärmepumpen-Effizienzbonus entfällt

Der bisherige zusätzliche Bonus von 5 % für besonders effiziente Wärmepumpen soll künftig komplett wegfallen.

Die Anschaffung einer hochwertigen Wärmepumpe bleibt zwar attraktiv, jedoch ohne den bisherigen Zusatzbonus.

4. EE-Bonus entfällt

Auch der bisher mögliche Bonus für das Effizienzhaus (EE-Klasse) soll gestrichen werden.

Dadurch reduziert sich die Gesamtförderung bei vielen Sanierungsvorhaben.

5. iSFP-Bonus wird eingeschränkt

Der beliebte individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) bleibt grundsätzlich bestehen.

Allerdings soll der Bonus künftig erst ab einem Investitionsvolumen von 30.000 Euro greifen.

Kleinere Einzelmaßnahmen profitieren damit nicht mehr automatisch vom zusätzlichen Förderbonus.

6. Geringere KfW-Tilgungszuschüsse

Auch bei der Effizienzhausförderung plant die Bundesregierung niedrigere Tilgungszuschüsse.

Gerade bei umfangreichen Sanierungen kann dies mehrere Tausend Euro Unterschied bedeuten.

Was verbessert sich 2026?

Neben den Kürzungen enthält die Reform auch positive Neuerungen.

Einkommensbonus wird ausgeweitet

Haushalte mit geringerem Einkommen sollen künftig stärker unterstützt werden.

Geplant sind:

  • bis 30.000 € Einkommen → 40 % Bonus
  • bis 40.000 € Einkommen → 30 % Bonus
  • bis 50.000 € Einkommen → 10 % Bonus

Dadurch erhalten deutlich mehr Eigentümer Zugang zu attraktiven Fördermitteln.

Familien profitieren stärker

Neu eingeführt wird eine Kinderregelung.

Für jedes minderjährige Kind soll ein zusätzlicher Einkommensabzug von 10.000 Euro berücksichtigt werden.

Familien können dadurch häufiger die höheren Förderstufen erreichen.

Neuer Worst-Performing-Building-Bonus

Besonders ineffiziente Gebäude sollen künftig zusätzliche Fördermöglichkeiten erhalten.

Vor allem Maßnahmen an der Gebäudehülle wie

  • Fassadendämmung
  • Dachdämmung
  • Kellerdeckendämmung

können davon profitieren.

Vereinfachte Nachhaltigkeitsnachweise

Auch bei den Nachhaltigkeitsklassen (NH/QNG) soll das Verfahren einfacher werden.

Künftig reicht in vielen Fällen eine vereinfachte Life Cycle Assessment (LCA)-Bewertung.

Was bedeutet das für Eigentümer?

Die Förderlandschaft entwickelt sich weg von pauschal hohen Zuschüssen hin zu einer gezielteren Förderung.

Für Eigentümer bedeutet das:

✔ frühzeitig planen

✔ Fördermittel rechtzeitig sichern

✔ Energieberatung nutzen

✔ Sanierungsfahrplan erstellen lassen

✔ Förderanträge korrekt vorbereiten

Gerade bei einer Wärmepumpe, einer Heizungsmodernisierung, einer Dämmung, neuen Fenstern oder einer Komplettsanierung kann eine professionelle Fördermittelberatung mehrere Tausend Euro Unterschied ausmachen.

Warum sich eine Energieberatung jetzt besonders lohnt

Durch die neuen Förderbedingungen wird die richtige Reihenfolge der Maßnahmen immer wichtiger.

Eine unabhängige Energieberatung hilft dabei,

  • die wirtschaftlich sinnvollsten Maßnahmen zu finden,
  • Fördermittel optimal auszuschöpfen,
  • einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) zu erstellen,
  • Förderanträge korrekt vorzubereiten und
  • langfristig Energiekosten zu senken.

Fazit

Die geplante BEG-Reform 2026 bringt sowohl Chancen als auch Einschränkungen. Während zahlreiche Förderboni reduziert oder gestrichen werden, profitieren einkommensschwächere Haushalte und Familien künftig stärker.

Wer eine energetische Sanierung, den Einbau einer Wärmepumpe, einen Heizungstausch oder eine umfassende Modernisierung plant, sollte die neuen Förderbedingungen frühzeitig berücksichtigen und sich professionell beraten lassen. Nach aktuellem Stand treten die Änderungen ab dem 21. Juli 2026 in Kraft.

Häufige Fragen zur Heizungsförderung 2026

Ab wann gelten die neuen Förderbedingungen?
Nach aktuellem Stand sollen die Änderungen der BEG-Förderung ab dem 21. Juli 2026 in Kraft treten.

Lohnt sich der Heizungstausch 2026 noch?
Ja. Zwar werden einige Förderungen reduziert, dennoch bleibt der Austausch alter Heizungen – insbesondere gegen eine Wärmepumpe – wirtschaftlich sinnvoll. Vor allem einkommensschwächere Haushalte und Familien können von verbesserten Fördermöglichkeiten profitieren.

Ist eine Energieberatung weiterhin sinnvoll?
Ja. Durch die neuen Förderregelungen wird die optimale Reihenfolge der Sanierungsmaßnahmen noch wichtiger. Eine professionelle Energieberatung hilft dabei, Fördermittel optimal zu nutzen und kostspielige Fehler zu vermeiden.

Welche Maßnahmen lohnen sich jetzt besonders?

Auch unter den neuen Förderbedingungen bleiben energetische Sanierungen eine der wirksamsten Möglichkeiten, den Energieverbrauch dauerhaft zu senken und den Wert einer Immobilie zu steigern. Besonders attraktiv sind Maßnahmen, die den Heizenergiebedarf nachhaltig reduzieren und langfristig Betriebskosten einsparen.

Dazu zählen unter anderem:

  • der Austausch einer alten Öl- oder Gasheizung gegen eine effiziente Wärmepumpe,
  • die Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke,
  • der Einbau moderner Fenster und Türen sowie
  • die Kombination mehrerer Sanierungsmaßnahmen im Rahmen eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP).

Eine frühzeitige Planung ermöglicht es, Förderprogramme optimal zu kombinieren und die verfügbaren Zuschüsse bestmöglich auszuschöpfen.

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