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Baugutachten über Baumängel / Bauschäden

Das Ingenieurbüro Gerdom bearbeitet im wesentlichen folgende Aufgabenstellungen im Fachgebiet Schäden an Gebäuden:


Klärung von Streitigkeiten hinsichtlich Baumängeln oder Bauschäden. Beurteilung der Schadensart, des Schadensumfangs, der Schadensursachen, erforderlichen Nachbesserungen und deren Kosten, Feststellungen von Minderwerten und merkantilen Minderwerten sowie der Frage der jeweiligen Zuständigkeiten im Planungs- und Bauablauf (Verantwortlichkeiten) bei:

  • den am Bau Beteiligten
  • Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Mietstreitigkeiten
  • Kauf bzw. Verkauf von Immobilien


Häufigste Fragestellungen: Stellt der festgestellte Zustand einen Mangel dar? Ist die Bauleistung abnahmereif?


Bewertungskriterien:

  • Übereinstimmung mit den vertraglichen Vereinbarungen
  • Nachweis der Eignung für die gewöhnliche Verwendung
  • Übereinstimmung mit den anerkannten Regeln der Bautechnik

Beweissicherungen über den Bauzustand von Gebäuden und sonstigen Bauwerken vor dem Beginn von Baumaßnahmen auf anderen Grundstücken oder Gebäudebereichen.
 

Beratungsleistungen

  • bei Neubaumaßnahmen (meist hinsichtlich Fragen der Bauphysik, Bauwerksabdichtung, Materialwahl oder sonstigen Detaillösungen)
  • bei Sanierungsplanungen
  • Ganzheitlichen Baubegleitung und baubegleitende Qualitätskontrolle durch einen unabhängigen Bausachverständigen.

  • Abnahme von Bauleistungen

  • Mangeldokumentation vor Ablauf der Gewährleistung
  • Bestandsuntersuchungen und Planungen (in der Regel bei Sanierungsmaßnahmen).

Die Auftraggeber des Ingenieur- und Sachverständigenbüros Gerdom:

  • Gerichte
    • Selbstständiges Beweisverfahren
    • Rechtsstreitigkeiten
  • Schiedsgutachter auf Basis eines Schiedsgutachtervertrages, der von den Parteien gemeinschaftlich und gesamtschuldnerisch erteilt wird.
  • Privatpersonen oder Firmen, als Parteigutachter oder allgemeiner Berater.
  • Versicherungen


Ziel eines Gutachtens ist es, technische Fragen und die Zuständigkeit zu beantworten.

Unterscheiden wird zwischen Schieds-, Privat- und Gerichtsgutachten über Bauschäden.

Privatgutachten

Ein Privatgutachten wird nur von einer Partei zur Klärung anstehender Fragen beauftragt. Der Besteller ist in der weiteren Nutzung des Gutachtens frei. Die Feststellungen des Sachverständigen dienen oftmals der eigenen Meinungsbildung und als Entscheidungsgrundlage. Sie sind für andere nicht bindend, werden aber oftmals als Begründung einer anschließenden Klageschrift bei Rechtsstreitigkeiten beigefügt.

Häufig kommt es vor, dass der Bauherr/Auftraggeber schon außergerichtlich ein Privatgutachten in Auftrag gegeben hat. Der Begriff des Privatgutachtens bedeutet übrigens nicht, dass der einseitig und außergerichtlich (und damit „privat“) beauftragte Sachverständige weniger kompetent ist. Der Unterschied ist jedoch, dass der einseitig bestellte Sachverständige eben von nur einer Seite beauftragt wird und damit parteiisch ist. Allzu oft bestreitet der Auftragnehmer (z.B. Bauträger/Projektentwickler) die durch den „privat“ beauftragten Sachverständigen festgestellten Mängel, häufig verbunden mit dem Vorwurf, es handele sich nur um ein „Gefälligkeitsgutachten“. Dann kommt es in aller Regel zu einem gerichtlichen Verfahren. Wird dann ein gerichtlicher Gutachter bestellt, ist das Privatgutachten – entgegen der häufigen Meinung vieler Gerichte – jedoch nicht völlig wertlos. Dies hat der BGH (Az.: IV ZR 57/08) erneut klargestellt.

Gerichtsgutachten

Gerichten wird empfohlen bei Gerichtsgutachten auf den Fundus von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen zurück zu greifen, sind jedoch dazu nicht verpflichtet. Einzig die Kompetenzen, die fachliche und manchmal auch die persönliche Eignung sind hier vorrangig. Mehrere höchstrichterliche Urteile des Bundesgerichtshofes geben sogar vor, das Sachverständigengutachten von freien bzw. privaten Sachverständigen von den Gerichten zu den Verhandlungen hinzugezogen werden müssen – sofern keine wichtigen Gründe (z.B. Befangenheit, Unwahrheit etc.) dagegensprechen. Gerichtsgutachten unterliegen inhaltlich einer gewissen Form und sind grundsätzlich schriftlich zu erstellen. Mindestanforderungen werden in aller Regel von der bestellenden Kammer (IHK, Architekten- /Ingenieurkammer oder HWK) vorgegeben. Grundsätzlich ist zu der Erstellung eines vom Gericht beauftragten Gutachtens den Vorgaben der Sachverständigenordnungen folge zu leiten. Es ist aber auch durch die Verordnung daran gebunden seine Arbeit gewissenhaft, unabhängig und unparteiisch zu erfüllen. Die Vergütung eines vom Gericht beauftragten Gutachtens ist nach JVEG zu berechnen. Die möglichen Aufgabenstellungen der Gerichtsgutachten ist identisch mit denen anderer Gutachten, so können hier Beweissicherungsgutachten, Beweisverfahren aber auch Schadensgutachten und weiteres beauftragt sein.

Schiedsgutachten

Ein Schiedsgutachten wird von zwei oder mehreren Parteien einvernehmlich zum Zweck der Klärung fachlicher Fragen beauftragt. Sofern alle Parteien damit einverstanden sind und dies in einem entsprechenden Schiedsgutachtervertrag vereinbaren, so sind die Feststellungen des Bausachverständigen für alle Beteiligten verbindlich.

Starker Support

Vermeiden Sie Problem bereits bei der Entstehung und ziehen Sie uns bei jeglichen Baustreitigkeiten und technischen Fragestellungen frühzeitig hinzu. Setzen Sie sich am besten heute noch in Kontakt mit uns. Wir beraten Sie ausführlich zu unserem Portfolio und Leistungsprofil. Schicken Sie uns eine E-Mail oder rufen Sie uns an um mehr über unsere Leistungen zu erfahren. Wir können Ihnen gerne auch ein erstes Angebot per E-Mail zukommen lassen.

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